Definition und Gang

Sterbehilfe in Österreich ist in Form des „assistierten Suizides“ erlaubt.

Was heißt das? Das bedeutet, ein zweiter Mensch kann die Sterbewillige bei ihrem Suizid begleiten, z.B. indem er das Medikament von der Apotheke bezieht.

Die „Tötung auf Verlangen“ ist in Österreich verboten. Der Sterbewillige muss das Präparat trinken, oder sie muss die Rollklemme am Infusionsschlauch selbst öffnen.

Zunächst müssen eine unheilbare, zum Tod führende Erkrankung oder eine schwere, dauerhafte Krankheit bestehen. Beide müssen mit einem nicht anders abwendbaren Leidenszustand verbunden sein.

Sodann müssen zwei Ärzte, einer davon mit Palliativ-Ausbildung, diese Erkrankung bestätigen.

Danach kann man bei einem Notar die sogenannte Sterbeverfügung errichten.

Schließlich kann man mit dieser Verfügung das Präparat in der Apotheke beziehen.

Eine ausführliche Beratung wird Klarheit schaffen.